Venetien ist abwechslungsreich wie kaum eine andere Region Italiens. Auf dieser Radreise lernen wir großartige Städte und eine abwechslungsreiche Natur kennen. Wir kommen zum Beispiel nach Padua, radeln durch die kleinen Dörfer in den euganeischen Hügeln und entlang des berühmten Brenta Kanals. Wir besuchen das hübsche Städtchen Chioggia, im Herzen der venezianischen Lagune und die geschichtsträchtige Stadt Ferrara mit ihren schönen Renaissancerbauten.
1. Tag: Kärnten - Padua, Radtour Jesolo - Treviso mit ca. 50 km
Frühmorgens verladen wir die Fahrräder und reisen mit dem Bus über Udine nach Jesolo. Hier laden wir die Fahrräder aus und beginnen unsere erste Radetappe. Entlang des Flusses Sile geht's bis nach Treviso. Treviso steht zwar im Schatten seiner südlich gelegenen Nachbarstadt Venedig, bietet aber ein ähnliches Netz aus Kanälen und Labyrinth ähnlichen mittelalterlichen Straßen, alles versteckt hinter historischen Schutzmauern. Hier haben wir Zeit zur Erkundung des mittelalterlichen Stadtzentrums. Im Mittelpunkt liegt die Piazza di Signora, der malerische Hauptplatz mit herrlichen Palazzi. Besuchen Sie den Dom San Pietro, die Capelle Malchiostro mit den bekannten Fresken oder die stattliche Porta San Tomaso. Von ihr bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die Alpen. Aus Treviso stammt eine kulinarische Spezialität Venetiens: der rote, leicht bittere Salat mit dem Namen "Radicchio rosso di Treviso". Anschließend bringt uns der Bus zu unserem Hotel nach Padua.
2. Tag: Radtour Euganeischer Hügelring mit ca. 66 km
Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus nach Abano Terme. Hier starten wir die nächste Radetappe. Diese führt uns rund um die euganeischen Hügel. Die Eiganeischen Hügel sind eine malerische Hügelkette vulkanischen Ursprungs. Wir radeln durch kleine Dörfer, die sich um die Kirchen entwickelten, Burgen und Villen, die entlang der Wasserwege gebaut wurden, Bauernhöfe und Naturgebiete. Abends Rückfahrt nach Padua in unser Hotel.
3. Tag: Radtour von Padua entlang der Brenta nach Chioggia mit ca. 56 km
Heute starten wir die Tour beim Hotel und radeln entlang des Brentaflusses bis nach Chioggia. Die Stadt trägt wegen ihrer Ähnlichkeit mit Venedig den Beinamen "Klein-Venedig". Chioggia ist über eine Steinbrücke mit dem Festland verbunden. Der Vena-Kanal teilt die Stadt und wird von neun Brücken gekreuzt. Der Charme von Chioggia liegt in den engen Straßen und alten Häusern. Hier haben wir noch Freizeit zur Erkundung der Altstadt, bevor wir mit dem Bus wieder zurück nach Padua in unser Hotel fahren.
4. Tag: Radtour entlang des Po nach Ferrara mit ca. 70 km
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus nach Mesola. Nach kurzer Pause radeln wir durch das Po-Delta und dann entlang des Po bis nach Ferrara. Ferrara ist für ihre von der Herrscherfamilie Este errichteten Renaissancebauwerken bekannt, wie zum Beispiel das Wasserschloss Castello Estense, das einst Residenz der Herzöge von Este war oder die prachtvolle Kathedrale, auch als Cattedrale di San Giorgio bekannt, ein im Jahr 1135 geweihtes architektonisches Juwel. Der nahezhu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer und der weitgehend unveränderte Stadtkern zählen zum UNESCO-Welterbe. Hier haben wir Zeit zur Besichtigung der Altstadt, bevor wir mit dem Bus wieder zurück nach Padua fahren.
5. Tag: Padua - Kärnten, Radtour entlang des Brentakanals mit ca. 35 km
Nach dem Frühstück radeln wir entlang des Brentakanals. Hier befinden sich einige der prächtigsten Villen Venetiens. Sie wurden als Sommerpaläste für reiche Patrizier errichtet. Wir kommen zur Villa Pisani in Strà (Möglichkeit zur Besichtigung). Die Villa Pisani, auch "La Nazionale" genannt, ist das prächtigste Beispiel venezhianischer Villen am Brentakanal. Anschließend fahren wir weiter entlang des Kanals und kommen vorbei an weiteren geschichtsträchtigen Liegenschaften. In Mira liegt die Villa Widmann, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Bestiz der Familie Widmann überging, einer in Venedig Handel treibenden Familie aus Kärnten. In Malcontenta bei der Villa Foscari erwartet uns schließlich wieder der Bus und nach dem Verladen der Fahrräder geht's zurück nach Kärnten.
