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Apuliens Highlights - 8 Tage

Apuliens Highlights
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Termin:
03.05.2020 - 10.05.2020
Preis:
ab 845 € pro Person

* Fahrt im modernen Luxusreisebus
* Buspartner Reisebegleitung ab/bis Kärntnen
* 2x Übernachtung/Halbpension in einem sehr guten Hotel im Raum Gargano
* 4x Übernachtung/Halbpension in einem sehr guten Hotel im Raum Alberobello/Ostuni
* 1x Übernachtung/Halbpension in einem sehr guten Hotel im Raum Rimini
* jeweils Frühstück vom Buffet und Abendessen als 3-Gang Menü
* Ganztägige Reiseleitung bei der Gargano Rundfahrt
* 1x typischer Imbiss in einem Lokal
* Ganztägige Führung Castel del Monte, Trani und Bari
* Eintritt ins Castel del Monte
* Ganztägige Reiseleitung Castellana- Grotte, Ostuni und Alberobello
* Eintritt Grotte von Castellana
* Ganztägige Reiseleitung Lecce und Otranto
* 3-stündige Führung in Matera

Die Region Apulien, der Absatz des italienischen Stiefels, erstreckt sich als Landstreifen zwischen dem Adriatischen und dem Ionischen Meer. Mit der Punta Palascìa erreicht die Küste bei Otranto den östlichsten Punkt Italiens, der nur noch 80 km von der albanischen Küste entfernt ist.
„Le Puglie", wie Apulien auch genannt wird, ist wahrlich vielfältig und bietet eine Vielzahl an landschaftlichen Höhepunkten: sanft gewelltes Hügelland, kleine Fischerorte, Olivenbaum-Plantagen, Strände mit glasklarem Wasser und warmes, mediterranes Klima. Aber auch die Architektur Apuliens hat einiges zu bieten. In der Vergangenheit war die Region durch ihre Lage, einfach über das Meer oder den Landweg zu erreichen, bei anderen Kulturen sehr beliebt und bis heute haben sich die Apulier die fremden Traditionen in ihrer eigenen Kultur bewahrt. Prunkvolle Barockstädte, romanische Kathedralen und landestypische, spitzkegelige Rundbauten, Trulli genannt, sind Teil der harmonischen Szenerie.
Gargano ist eine in die Adria hineinragende Halbinsel im Norden Apuliens, welche zum überwiegenden Teil unter Schutz gestellt wurde. Die Wallfahrtsstätten in Monte Sant'Angelo und San Giovanni Rotondo ziehen ebenso große Pilgerströme an. Die Kalkstein-Formation, die bis auf etwa 1000 m Höhe hinaufreicht, formt ein Karstgebiet. Aus diesem läuft das Regenwasser praktisch nicht in Form von Bächen ins Meer, sondern versickert im Karstgebiet sofort. Es wurden im Gargano 4000 Dolinen gezählt, Geländeeinsenkungen, in denen das Wasser versickert und im Untergrund von Wasserläufen aufgenommen wird. Die Dolina Pozzatina ist mit einer Tiefe von 100 m und einem Durchmesser von 500 m eine der größten in Europa. Es erklärt sich von selbst, dass das Karstgebiet mit 600 beschriebenen Höhlen und 128 Seegrotten von Höhlenforschern und Archäologen, welche die prähistorischen Besiedlungsspuren erforschen, gern besucht wird.
Lecce liegt 49 m hoch und ist 12 km vom Meer entfernt. Auf einer Fläche von 238 km² leben 92.195 Menschen. Die Stadt steht wahrscheinlich an der Stelle des alten Lupia. Zur Normannenzeit hieß sie Lycia und war der Sitz einer Grafschaft, deren Titel unter andern Tancred (gest. 1194) führte.
Berühmt ist Lecce für seine Barockbauwerke. Da diese nicht allen Merkmalen des typischen italienischen Barocks folgen, wie zum Beispiel geschwungene Fassaden, spricht man hier vom „Lecceser Barock". Gefördert wurde der Stil durch den in der Nähe abgebauten Kalkstein, der sich frisch abgebaut leicht bearbeiten lässt und erst an der Luft aushärtet. Musterbeispiel dafür ist die Basilica Santa Croce.
Seit dem 17. Jahrhundert wird die Kunst der Cartapesta (Pappmaché Figuren, die um ein Drahtgeflecht und Stroh aufgebaut werden) gepflegt. In der Altstadt befinden sich zahlreiche Ateliers, in denen diese noch hergestellt werden.
Otranto ist eine Hafenstadt in Apulien. Sie hat ca. 5.700 Einwohner und liegt in der Halbinsel (Süd)Salento an der Ost- / Adriaküste. Das Capo d'Otranto gilt als östlichster Punkt Italiens und als Grenze zwischen der Adria und dem Ionischen Meer.
Matera ist eine Stadt im Süden der süditalienischen Region Basilikata, ca. 30 Kilometer nördlich der Küste zum Mittelmeer. Die Höhlenwohnungen der Stadt zählen seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Höhlenwohnungen galten als nationale Schande und wurden 1954 geräumt. Hier lebten zu jener Zeit ca. 20.000 Menschen. Sie wurden in die neu errichteten Stadtteile La Martella, Venusio, Borgo Picciano A und Borgo Picciano B umgesiedelt.
Erst Mitte der 1980er-Jahre erkannte man den kulturhistorischen Wert der Höhlen-Altstädte, die Sassi genannt werden. Die Häuser wurden nun saniert. 1993 wurden sie zur Weltkulturerbestätte ernannt. Ein Teil der Häuser wurde zu attraktiven Eigentumswohnungen, andere dienen als Souvenirgeschäfte, Wirtshäuser, Hotels und Museen. Und selbst Filmemacher interessieren sich nun für die Sassi: der Regisseur Mel Gibson drehte hier Teile seines Films „Die Passion Christi". Die Stadt wird auch im Roman „Christus kam nur bis Eboli" von Carlo Levi (1944) und dessen Verfilmung (1978) beschrieben.

1. Tag: Kärnten - Raum Gargano
Frühmorgens treten wir unsere Reise in den warmen Süden Apuliens an. Vorbei an Udine, Padua, Bologna, Ancona und Pescara erreichen wir die sehenswerte Region Gargano. Wir beziehen unser Hotel für zwei Nächte.

2. Tag: Gargano Rundfahrt
Heute erkunden wir den Sporn des italienischen Stiefels. Der Monte Sant' Angelo ist ein bedeutender Pilgerort. Hier befindet sich eine Felsenhöhle, die der Erzengel Michael selbst ausgesucht haben soll, damit die Menschen hier seiner gedenken. In einem typischen Lokal stärken Sie sich mit Bruschetta, gegrilltem Käse, Salat, Wein und Zitronenlikör. Dann sind Sie fit für die Foresta Umbra. Im „schattigen Wald" erwarten Sie riesige Buchen, Eichen, Ulmen und Ahornbäume. Genießen Sie diese Natur auf einer leichten Wanderung (ca. 2 Std.).

3. Tag: Gargano - Castel del Monte - Alberobello/Ostuni
Schon von weitem sehen wir das majestätische Castel del Monte, die Steinkrone Apuliens, auf einem Hügel thronen. Ebenso geometrisch gebaut ist die direkt am Meer gelegene „Königin der Kathedralen" in Trani. Ihre schönste Seite weist zum Wasser, damit die Seefahrer, die von hier aus auf große Fahrt gingen, einen letzten eindrucksvollen Blick hatten. Weiter geht's zu unserem Hotel im Herzen Apuliens in die Region Alberobello/Ostuni, wo wir für die nächsten vier Nächte unser Quartier beziehen.

4. Tag: Castellana Grotte - Ostuni - Trulli
In der Tropfsteinhöhle Castellana entdecken wir eine Wunderwelt aus Stalagmiten und Stalaktiten, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und Sie sehen faszinierende Figuren. Ostuni wird die „weiße Stadt Apuliens" genannt. Weiterfahrt nach Alberobello und Besichtigung der berühmten „Trulli". Diese einzigartigen runden Hirten- und Bauernhäuser aus weißem Trockenmauerwerk mit schwarzem Kegeldach bilden ein bemerkenswertes Stadtbild.

5. Tag: Lecce und Otranto
Als Perle des apulischen Barocks ist Lecce bekannt: Die markanten Gebäude und die unbestrittene Schönheit ihrer Kirchen machen die Stadt zum Florenz des Südens. Wir besuchen die Piazza Oronzo, die das Herz der Stadt bildet, und sehen die Überreste des römischen Amphitheaters. Am Nachmittag erreichen wir Otranto. Die türkische Invasion 1480 artete in blutige Kämpfe aus, welche am Ende von der heldenhaften Standhaftigkeit der Bewohner berichtet, die ihren christlichen Glauben nicht verleugnen wollten. Die sterblichen Überreste der 800 Märtyrer befinden sich in den Apsiden der Kathedrale.

6. Tag: Matera
Den heutigen Tag widmen wir dem Besuch von Europas Kulturhauptstadt 2019. Gemessen an der Jahrtausende alten Geschichte von Matera war es erst gestern, dass sich Italien für die Stadt in seinem armen Süden schämte. Doch was gestern Schande war, ist heute Stolz. Die Felsen entlang der Schlucht inmitten zerklüfteter Landschaft sind durchzogen von Höhlen, die Menschen schon vor Tausenden Jahren bewohnten. In den Vierteln Sasso Caveoso und Sasso Barisano lebten bis in die 50er-Jahre Menschen unter hygienisch desaströsen Zuständen. Teilweise Seite an Seite mit ihren Tieren. 1952 erließ die Regierung in Rom ein Gesetz, das die Zwangsräumung der in Stein gehauenen Behausungen veranlasste. Rund 17.000 Menschen wurden umgesiedelt. Die Sassi drohten zu verfallen. Bis 1986 ihre Erhaltung und Sanierung angeordnet und sie 1993 UNESCO-Weltkulturerbe wurden. Mittlerweile zieht die Stadt mit ihren unzähligen Gewölben immer mehr Besucher an, obwohl sie abseits der Touristenpfade liegt.

7. Tag: Alberobello/Ostuni - Raum Rimini
Heute müssen wir unser Reiseziel leider verlassen. Damit wir die vielen Eindrücke in Ruhe auf uns wirken lassen können haben wir bei der Heimreise eine Zwischenübernachtung eingeplant. Im Raum Rimini haben wir nochmals Zeit eine Priese Meeresluft zu schnuppern.

7. Tag: Raum Rimini - Kärnten
Nach einer erlebnisreichen Woche machen wir uns auf den Heimweg über Pescara, Bologna und Padua nach Kärnten. Diese tolle Reise wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben.

Bild: Shutterstock

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  • Doppelzimmer Dusche/WC
    845 €
  • Einzelzimmer Dusche/WC
    985 €
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