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Böhmens Kaiserbäder - 4 Tage

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Termin:
21.11.2019 - 24.11.2019
Preis:
ab 440 € pro Person

* Fahrt im modernen Luxusreisebus
* 3x Übernachtung/Halbpension mit Frühstück und Abendessen vom Buffet im 4* Spa Hotel "Butterfly"
* Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Sat-TV, Minibar, Safe, Klimaanlage
* Benützung von Swimmingpools, Whirlpool und Sauna im Hotel
* Stadtbesichtigungen in Marienbad, Karlsbad, Elbogen, Eger, Franzensbad
* Reiseleitung bei den Ausflügen am 2. und 3. Tag
* Besichtigung Stift Tepl und Burg Loket inkl. Eintrittsgebühren

Besuchen Sie mit uns die berühmtesten Kurorte Böhmens. Kaum eine Kurregion kann auf eine derart beeindruckende Geschichte verweisen. Wir zeigen Ihnen die drei bekanntesten Kurorte unseres Nachbarlandes. Natürlich haben wir auch die Möglichkeit die Heilkräfte des Wassers im hoteleigenen Wellnessbereich zu testen!
Schon im Mittelalter wusste man um die heißen Quellen im Westen Böhmens, und ab dem ausklingenden 17. Jh. trafen sich die gekrönten Häupter, der Hoch-, Geld- und Geistesadel aus ganz Europa im mondänen Karlsbad. Später erhielten auch noch Marienbad und Franzensbad den Status Kurort und damit war das „gesunde Trio" in dieser waldreichen Mittelgebirgslandschaft geboren. Eger schrieb als urbanes Zentrum des kulturell bedeutsamen Egerlandes Geschichte und in der Umgebung lohnen kostbare Klöster, Schlösser und malerische Orte Ihren Besuch.
Die Entstehung und die Entwicklung von Karlsbad waren stets unzertrennlich mit den wohltuenden Heilwirkungen seiner warmen Mineralquellen verbunden. Sie kennzeichneten die Geschichte, Architektur, die Wirtschaft und den gesamten Geist der Stadt. Diese Mineralquellen faszinierten den Menschen und regten ihre Fantasie bereits seit Menschengedenken an. In das Reich der Fantasie müssen wir auf die populäre Legende verweisen, der zufolge die Karlsbader Quellen zur Mitte des 14. Jahrhunderts durch den König von Böhmen und den Römischen Kaiser Karl IV. bei einer Hirschjagd entdeckt worden seien. Die Gründung des kleinen Kurortes am Zusammenfluss der Flüsse Eger und Tepl während der Herrschaftszeit von Karl IV. war sicherlich keine derart zufällige und romantische Tat, wie uns die alte Legende glauben machen möchte, sondern ein fast gesetzmäßiges Entwicklungsresultat für den bereits lange Zeit bekannten Ort mit Heiltradition.
Die Entstehung der beständigen Besiedlung beim Sprudel ist in der Zeit gegen 1349 zu datieren.
Der verhältnismäßig junge Kurort Marienbad entstand am Anfang des vorigen Jahrhunderts in einem Tal, indem viele vorzügliche Heilquellen entspringen, die aber den örtlichen Insassen schon im 13. Jahrhundert bekannt waren. Im Jahre 1805 hat er bei der Kreuzquelle an der Stelle der ursprünglichen Holzhütte das erste gemauerte Haus für Kurgäste "Die goldene Kugel" gebaut. Auf den Grundstücken des Teplá Klosters entstand bald die Ortschaft Marienbad, nach dem Bild der Heiligen Jungfrau genannt. Der Anfang der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts bedeutet einen riesigen Aufschwung dieses neuen Ortes - unter der Finanzunterstützung des Abtes Karl Kaspar Reitenberger haben hier der Gärtner Václav Skalník, Architekt Jirí Fischer und Baumeister Anton Turner aus dem ungastlichen, sumpfigen Tal in den Jahren 1817- 1823 eine anmutige Parkstadt mit klassizistischen- und Empirhäusern, Gartenlauben, Pavillons und Kolonnaden gebildet. Die geniale Skalníks Raumgliederung der Stadt blieb zum größten Teil bis heute erhalten. Viele bedeutende Persönlichkeiten aus der ganzen Welt kommen in die Stadt - Johann Wolfgang Goethe, Prinz Friedrich von Sachsen, Graf Kaspar Sternberg, Jöns Jakob Berzelius, Václav Jan Tomášek, Marie Szymanowská und andere.
Die Stadt aber behält immer ihren besonderen, einzigartigen Kur - und Tourismuscharakter. In den letzten Jahren wurden viele architektonisch und historisch wertvolle Häuser als Denkmalobjekte erklärt: St. Vladimir orthodoxe Kirche, Haus "Zur goldenen Traube" (heutiges Stadtmuseum), anglikanische Kirche, Haus "Weißer Schwan", Marienkirche, evangelische Kirche, Kolonnade mit dem Pavillon der Kreuzquelle, Kolonnade der Ferdinand Quellen, Zentralbadgebäude, Neubad und Gesellschaftshaus Casino. Das Kurzentrum der Stadt ist als Denkmalschutzzone erklärt.
Franzensbad - die bekannteste Heilquelle nördlich von Eger wurde schon im Mittelalter die heutige Franzensquelle, die damals Egerer oder auch Schlada-Sauerquelle genannt wurde. Als darüber hinaus die Ärzte ihre heilenden Wirkungen entdeckten, war es kein Wunder, dass das Interesse an ihr so stark anstieg, dass das Antragen des Quellwassers zur Einnahmequelle für die sogenannten „Wasserträger "wurde, die Egerer Frauen und Jugendliche waren. Der älteste erhaltene Bericht über den Sauerbrunnen stammt aus dem Jahr 1406. Später begann auch der Adel sich für das Wasser und seine heilenden Wirkungen zu interessieren. Zum Beispiel blieb ein Vermerk aus dem Jahr 1617 erhalten, dass auch die Kaiserin Anna sich das Wasser nach Prag bringen ließ. Nach dem 30-jährigen Krieg ließ der Stadtrat von Eger direkt an der Quelle eine Abfüllanlage für das Wasser, ein Gasthaus und etwas in der Art eines Bades bauen. Im Jahr 1714 existierten schon Gasthaus und Heilbad in einem Gebäude, in dem sich 14 Bäder und 12 Zimmer befanden.

1. Tag: Kärnten - Marienbad
Die Anreise führt uns vorbei an Wels, Passau, Regensburg und Cheb nach Marienbad zu unserem 4 Sterne Spa Hotel Butterfly. Nach der Ankunft in Marienbad (Marianske Lazne) zeigt uns unsere Reiseleitung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Neubad, Casino, die achteckige neobyzantinische Mariä-Himmelfahrt-
Kirche, Singende Fontäne, Brunnenhalle und die schmiedeeiserne Kolonnade.

2. Tag: Ausflug Stift Tepl - Karlsbad
Nach dem Frühstück fahren Sie zum Stift Tepl (Tepla) und sehen die romanische Basilika, die später gotisch und barock umgebaut wurde, den Konventsbau von Christoph Dientzenhofer aus den Jahren 1685-1721 und die mit 80.000 Bänden zweitgrößte Bibliothek in Tschechien. Durch den romantischen Kaiserwald geht es weiter in den mondänen Kurort Karlsbad. Hier promenieren Sie durch die Kur- und Parkanlagen, sehen die zweitürmige Kirche St. Maria-Magdalena, die Sprudelkolonnade, die mit reichen Schnitzereien versehene Marktkolonnade und die
Mühlbrunnkolonnade, eine im korinthischen Stil (1872-1881) erbaute lange Säulenhalle.

3. Tag: Ausflug Elbogen - Eger - Franzensbad
Heute besuchen Sie Elbogen (Loket), ein malerisches, terrassenartig angelegtes Städtchen auf einem Granitfelsen, den die Eger in einer Schleife umfließt. Die große Burg wurde im 13. Jahrhundert zum Schutz der böhmischen Westgrenze errichtet. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Eger (Cheb) und unternehmen einen Spaziergang durch den streng denkmalgeschützten Stadtkern mit seinen wunderschönen Ensembles gotischer und barocker Bauten, wie St. Nikolauskirche, „Stöckl" (Spalicek), Pachelbelhaus und Stadtmuseum, in dem 1634 Wallenstein ermordet wurde. Anschließend unternehmen Sie einen Abstecher ins beschauliche Franzensbad (Frantiskovy Lazne), das seinen Namen zu Ehren von Kaiser Franz I. erhielt und mit seiner Empirearchitektur in
Kaisergelb bezaubert.

4. Tag: Marienbad - Kärnten
Wir frühstücken in Ruhe und verladen anschließend unser Gepäck in den Bus. Die Rückreise erfolgt entlang der Anreiseroute nach Kärnten.

Bild: Shutterstock

Butterfly

Details
  • Doppelzimmer Dusche/WC
    440 €
  • Einzelzimmer Dusche/WC
    490 €

Butterfly

Butterfly

Bild: https://www.danubiushotels.com/de/unsere-hotels-marienbad/danubius-hotel-villa-butterfly

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