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Oper Mailand "Tannhäuser" - 3 Tage

Oper Mailand "Tannhäuser"
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Termin:
30.04.2020 - 02.05.2020
Preis:
ab 630 € pro Person

* Fahrt im modernen Luxusreisebus
* 2x Übernachtung/Frühstück in einem 4* Hotel in Mailand
* Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, Sat-TV
* Stadtführung in Mailand am 1. Tag
* Eintritt inkl. Führung und Audioguide für den Mailänder Dom
* Eintritt für die Oper "Tannhäuser" in der Mailänder Scala (Basiskategorie)
* Stadtführung in Bergamo am 3. Tag
* Zahnradbahn nach Bergamo und retour

Mailand ist die zweitgrößte Stadt Italiens und hat innerhalb der Stadtgrenzen rund 1,3 Millionen Einwohner, in der Provinz sind es knapp 5 Millionen. Mailand ist das Zentrum Italiens, was Wirtschaft, Mode, Design und Medien betrifft und gilt als „moralische Hauptstadt". Bekannt ist die Stadt u. a. für ihren gotischen Dom, ihr Opernhaus Mailänder Scala, verschiedene Kunstschätze, ihre Fußballvereine AC Mailand und Inter Mailand sowie für die bedeutendste italienische Messe.
Die Stadt liegt in der Poebene und ist von den Flüssen Olona im Westen und Lambro im Osten umgeben. Kanäle (die unter Mitwirkung von Leonardo da Vinci entworfenen Navigli) verbinden die Stadt mit den oberitalienischen Seen und den lombardischen Flüssen und waren bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts von maßgeblicher Bedeutung für die Mailänder Wirtschaft.
Am Nachmittag des 2. Tages bleibt auch Zeit für eigene Besichtigungen wie z.B: Museo Bagatti Valsecchi, ein Hausmuseum des 19. Jahrhunderts mit Kunstsammlungen aus der italienischen Renaissance, oder die Galleria Vittorio Emanuele II, eine prunkvolle Einkaufspassage des 19. Jahrhunderts. Sie verbindet die Piazza del Duomo mit der Piazza della Scala.
Der Mailänder Dom ist ein Meisterwerk der italienischen Gotik. Die weitherum sichtbare goldene Madonnenstatue auf der Turmspitze, la Madonnina, ist Thema der inoffiziellen Mailänder Hymne O mia bela Madunina. In weißem Marmor erstreckt sich über 157 m Länge das majestätische Bauwerk. Mit seinen 5 Schiffen ist er überwältigend groß. Das Licht fällt durch wunderschön gestaltete farbige Glasfenster in das Innere des Doms.
1492 kam Leonardo da Vinci an den Mailänder Hof. In Mailand entwarf Leonardo die Schleusen für den Ausbau des Kanalsystems (die sog. Navigli) und schuf unzählige Skizzen und Notizen. Ein Museum direkt neben der Kirche Santa Maria delle Grazie birgt sein bahnbrechendes, weltberühmtes Fresko „Das Abendmahl". Die Wandmalerei befindet sich im Refektorium der Kirche St. Maria delle Grazie. In den Jahren 1494-1498 schuf Leonardo da Vinci sein berühmtes "Abendmahl", in dem Jesus verkündet, dass er von einem seiner Jünger verraten werden wird.

Zu Beginn des Werks befindet sich Tannhäuser im Inneren des Venusberges (das ist der Hörselberg bei Eisenach). Die Welt der Venus ist ausschließlich der Sinnlichkeit geweiht. Tannhäuser hat als Sterblicher den Weg hierher gefunden, ist des Genusses jedoch zusehends überdrüssig („Wenn stets ein Gott genießen kann, bin ich dem Wechsel untertan"). Venus versucht, ihren Ritter zum Bleiben zu bewegen und prophezeit, dass die Menschen Tannhäuser sein Verweilen bei der heidnischen Göttin der Liebe nie verzeihen würden: Dort finde er nie sein Heil. Tannhäuser jedoch bleibt bei seinem Entschluss: „Mein Heil ruht in Maria!" Bei der Anrufung Mariens versinkt die Welt der Venus und Tannhäuser sieht sich in ein liebliches Waldtal in Thüringen am Fuße der Wartburg versetzt. Er versöhnt sich mit den Rittern, die er einst verlassen hatte und will an einem Sängerfest, das auf den nächsten Tag bestimmt ist, teilnehmen, auch um das Herz Elisabeths, der Nichte des Landgrafen, zu gewinnen.
Im zweiten Aufzug begegnen sich Tannhäuser und Elisabeth erstmals wieder. In einem Dialog zwischen beiden und einem Gespräch zwischen Elisabeth und dem Landgrafen wird die Wunschverbindung der beiden kaum verhüllt vorbereitet. Das Sängerfest beginnt, wobei jeder der Teilnehmer das Wesen der Liebe besingen soll. Dabei gerät Tannhäuser jedoch schon bevor er an der Reihe ist, immer mehr in Rage, da er merkt, dass die anderen Minnesänger offensichtlich von wahrer Sinnlichkeit keine Ahnung haben, die er ja im Venusberg erfahren hat. Dies verleitet ihn, als er einen Lobpreis auf die Liebe singen soll, zu dem Bekenntnis, dass er im Venusberg gewesen ist, wodurch er nach den Moralgesetzen der Zeit Abscheu und allgemeine Empörung hervorruft und vom Fürsten verdammt wird. Die Anrufung von oder der Aufenthalt bei heidnischen Göttern war allemal Götzendienst und Abgötterei. Nur auf die Fürsprache Elisabeths wird Tannhäuser gestattet, sich den Pilgern, die nach Rom ziehen, anzuschließen, um Buße zu tun und um Vergebung zu bitten.
Im dritten Aufzug erleben wir wie Elisabeth vergeblich auf die Rückkehr Tannhäusers wartet; unter den heimkehrenden Pilgern, die in Rom Gnade gefunden haben, ist er nicht. Verzweifelt zieht sie sich zurück, das Geleit Wolframs lehnt sie stumm ab. Wolfram besingt in einem traurigen Lied die Todesahnung, die wie Dämmerung die Lande deckt. Da naht Tannhäuser. Er ist in Rom gewesen, hat jedoch keine Vergebung gefunden (Romerzählung). Der Papst (in der Sage ist es Urban IV.) sprach, auf seinen Priesterstab zeigend: „Wie dieser Stab in meiner Hand nie mehr sich schmückt mit frischem Grün, kann aus der Hölle heißem Brand Erlösung nimmer dir erblühn." Tannhäuser ist verzweifelt und sehnt sich nun zurück ins Reich der Venus. Diese erscheint auch, doch Wolfram hält Tannhäuser von dem verzweifelten Schritt ab. Er ruft Elisabeths Namen aus, deren Bitte für Tannhäusers Vergebung sterben zu dürfen, inzwischen erfüllt wurde. Venus ist augenblicklich verschwunden. Tannhäuser stirbt, mit seinen letzten Worten Elisabeth um Hilfe bei Gott bittend. Pilger bringen den wundersam erblühten Priesterstab aus Rom: „Den dürren Stab in Priesters Hand hat er geschmückt mit frischem Grün" - ein Zeichen, dass Gott selbst Tannhäuser Erlösung gewährte. Nach dem Lob Gottes durch den Chor: „Hoch über aller Welt ist Gott, und sein Erbarmen ist kein Spott!" schließt das Werk mit dem Satz: „Der Gnade Heil ist dem Büßer beschieden, er geht nun ein in der Seligen Frieden!"

1. Tag: Kärnten - Mailand - Stadtführung & Opernvorstellung
Im modernen Reisebus führt uns die Fahrt vorbei an Udine, Padua, Verona und Bergamo in die Metropole Mailand. Nach dem Bezug unserer Zimmer treffen wir den Reiseleiter, der uns die Highlights der Stadt in drei Stunden näherbringen wird. Wir wohnen zwei Nächte im 4 Sterne Hotel in sehr zentraler Lage. Genießen Sie das große, kulinarische Angebot dieser Stadt. Am Abend beginnt um 19:00 Uhr die eindrucksvolle Operninszenierung in der Scala.

2. Tag: Mailand individuell - Domführung
Für den Vormittag haben wir die Innenbesichtigung des weltbekannten Mailänder Doms organisiert. Am Nachmittag sind keine Führungen eingeplant damit auch die Möglichkeit zum Shopping in den tollen Passagen besteht. Der Besuch der berühmten Galleria Vittorio Emanuele II darf dabei auf keinen Fall fehlen.
Auf Wunsch können wir die Besichtigung von da Vincis letztem Abendmahl organisieren. Besucher gelangen über den gesonderten Eingang links neben der Kirche ins Refektorium. Nur in kleinen Gruppen von maximal 25 Personen und im 15 Minuten-Abstand kann das Gemälde besichtigt werden. Dabei sind drei Sicherheits- bzw. Staubschutzschleusen zu passieren.

3. Tag: Mailand - Bergamo - Kärnten
Nach dem Frühstück vom reichhaltigen Buffet machen wir uns auf den Weg nach Bergamo. Mit der Zahnradbahn geht's in die Altstadt von Bergamo mit seinen malerischen Winkeln, Plätzen und mittelalterlichen Gebäuden. Ausgangspunkt für die geführte Besichtigung ist die Piazza Vecchia im Herzen der Altstadt. Dort sehen wir das ehemalige Rathaus, den heutigen Palazzo della Ragione aus dem 15. Jh., den 54 m hohen Stadtturm, den Dom, die Kirche S. Maria Maggiore und die Colleonikapelle. Im Anschluss an die interessante Führung machen wir uns auf den Heimweg. Via Padua und Palmanova erreichen wir unsere Heimat am Abend.

Bild: Shutterstock

Hotel Antares Concorde****

  • Doppelzimmer Dusche/WC
    630 €
  • Einzelzimmer Dusche/WC
    710 €
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