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Operettengenuss in Bad Ischl - 3 Tage

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Termin:
13.08.2019 - 15.08.2019
Preis:
ab 420 € pro Person

* Fahrt im modernen Luxusreisebus
* 2x Übernachtung/Halbpension mit Frühstücksbuffet im schönen 4* Hotel "Goldenes Schiff" in Bad Ischl
* Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Sat-TV, Telefon
* 2x Eintrittskarte für die Operetten in Bad Ischl (Kategorie 4)
* Eintritt und Führung durch die Kaiservilla in Bad Ischl
* Schifffahrt auf dem Wolfgangsee von Strobl nach St. Gilgen

Schon Anfang des 19. Jahrhunderts begann sich Bad Ischl, das durch den Salzhandel zu Reichtum gekommen war, als Kurort zu entwickeln. Viele hochgestellte Persönlichkeiten Europas zählten zu den ersten Kurgästen, so auch der damalige Staatskanzler Fürst Metternich. Als Kaiser Franz Josef hier 1854 seine Sommerresidenz errichten ließ, entwickelte sich Bad Ischl endgültig zu einem der beliebtesten Heilbäder. Das Ortsbild veränderte sich dementsprechend: aus dem eher ärmlichen Ort wurde ein weltbekannter Bade- und Kurort mit städtischem Charakter, noblen Hotels und vornehmen Sommerresidenzen. In der Altstadt, die von Traun und Ischl umflossen wird, findet man heute viele bezaubernde Rokoko- und Biedermeiergebäude. Sehenswert sind die Bürgerhäuser, das Kurhaus und natürlich die Kaiservilla in der Stadt zwischen Tradition und Moderne.

Im weißen Rößl ist ein Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky aus dem Jahr 1930. Ort der Handlung ist das Hotel Weißes Rössl in St. Wolfgang im Salzkammergut in Österreich. Das Libretto stammt vom Komponisten zusammen mit Hans Müller-Einigen und Erik Charell. Die Liedtexte stammen von Robert Gilbert, musikalische Einlagen von Bruno Granichstaedten, Robert Gilbert und Robert Stolz. Als Vorlage diente ein gleichnamiges Alt-Berliner Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg, das die beiden Autoren 1896 während eines Aufenthaltes in der Villa Blumenthal in der Nähe von Bad Ischl schrieben.
Im Hotel Zum weißen Rößl ist Hochsaison. Das Personal ist überfordert, Zahlkellner Leopold beruhigt die unzufriedenen Gäste (Aber meine Herrschaften, nur hübsch gemütlich). Weniger Erfolg mit seinem Charme hat er bei seiner Chefin Josepha Vogelhuber, bei der er Annäherungsversuche macht (Es muß was Wunderbares sein, von Dir geliebt zu werden). Diese jedoch weist ihn zurück: Sie ist verliebt in den Berliner Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler, einen langjährigen Stammgast, der für den Nachmittag erwartet und dann herzlich von ihr begrüßt wird (Duett und Chor: Im weißen Rößl am Wolfgangsee, da steht das Glück vor der Tür). Sein Erscheinen wird auch von einem anderen Gast ungern gesehen: Der Fabrikant Wilhelm Giesecke, nur auf Drängen seiner Tochter Ottilie hier im Urlaub und von Josepha nur unzureichend für die Gegend begeistert (Im Salzkammergut, da ka' mer gut lustig sein), hat gegen ihn und dessen Mandanten, seinen Erzkonkurrenten Sülzheimer, einen Prozess verloren. Töchterchen Ottilie hindert dies jedoch nicht, den Avancen Siedlers nachzugeben (Die ganze Welt ist himmelblau, wenn ich in deine Augen schau). Im strömenden Regen endet der erste Akt (Chor: Wenn es hier mal richtig regnet).
Leopold weigert sich, einen Blumenstrauß von Josepha auf das Zimmer Dr. Siedlers zu bringen, und gesteht ihr seine Liebe. Sie streiten sich, und Leopold wird gekündigt (Zuschau'n kann i net). Inzwischen ist auch der Sohn des Fabrikanten Sülzheimer eingetroffen, der sich im Zug dorthin in das lispelnde Klärchen verliebt hat (Was kann der Sigismund dafür, daß er so schön ist).
Da sich als Gast auch noch Kaiser Franz Joseph I. ankündigt, ist Josepha gezwungen, Leopold wiedereinzustellen, um genug Personal zu haben. Als er jedoch den Kaiser begrüßen soll, kommt es fast zum Eklat: Josepha erscheint am Arm von Dr. Siedler, und der eifersüchtige Leopold gerät in Rage. Kaum ist der Kaiser im Hotel, bricht Leopold in Tränen aus.
Der Kaiser spricht mit Josepha. Er hat die Verwirrungen durchschaut und rät ihr, lieber mit dem Möglichen zufrieden zu sein, als nach Träumen zu streben ('s ist einmal im Leben so / allen geht es ebenso / was man möcht' so gern / ist so fern). Josepha erkennt, dass Leopold sie aufrichtig liebt, und überreicht ihm unter dem Vorwand, ihn wegen des gestrigen Skandals erneut entlassen zu wollen, ein überraschendes Zeugnis: „Entlassen als Zahlkellner, aber engagiert auf Lebensdauer als Ehemann".
Inzwischen hat Giesecke versucht, seine Tochter mit dem Sohn seines Konkurrenten zu verkuppeln, doch hat sie längst den Antrag von Doktor Siedler angenommen (Mein Liebeslied muß ein Walzer sein). Zudem hat Sigismund Sülzheimer auch um die Hand Klärchens angehalten. Der brummige Fabrikant muss dies nun akzeptieren, was ihm durch ein Angebot von Sülzheimer zur Beilegung des Streits versüßt wird. Im Freudengesang der drei glücklichen Paare (Laßt uns Champus trinken mit lächelndem Gesicht) endet die Operette.

„Pariser Leben" ist eine französische Opera buffa (Operette) in fünf Akten des Komponisten Jacques Offenbach und der Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Ihre Uraufführung erlebte diese Operette am 31. Oktober 1866 im Théâtre du Palais-Royal in Paris. Auf den Tag genau ein Vierteljahr später, am 31. Januar 1867, ging im Wiener Carltheater die deutschsprachige Erstaufführung über die Bühne. Mit „Orpheus in der Unterwelt" und „Die schöne Helena" gehört „Pariser Leben" zu Offenbachs populärsten Operetten.
1. Akt - Bahnhofshalle in Paris
Die Lebemänner Raoul de Gardefeu und Bobinet Chicard waren mal Freunde, haben sich dann aber wegen einer gemeinsamen Liebschaft zerstritten. Jetzt sind sie wieder in dasselbe Mädchen verknallt, die rassige Metella. Jeder von ihnen wartet auf deren Ankunft. Kaum ist der Zug eingefahren, taucht auch schon die Schöne auf. Doch Bobinet und Gardefeu sind enttäuscht, als sie feststellen müssen, dass Metella von einem anderen Herrn begleitet wird und so tut, als würde sie die beiden Kavaliere überhaupt nicht kennen. Dieser Umstand bewirkt aber, dass sie nun ihren Streit beilegen und wieder gemeinsame Sache machen möchten.
Pompa di Matadores begrüßt Paris
Gardefeus Blick fällt auf den Fremdenführer des Pariser Grandhotels. Er erkennt in ihm Joseph Partout, der früher einmal Hausdiener bei ihm war. Sie kommen miteinander ins Gespräch. Dabei erfährt Gardefeu, dass Partout einen schwedischen Baron namens Gondremark und dessen Gattin Christine erwartet. Sofort kommt Gardefeu die Idee, mit Partout dessen Rolle zu tauschen. Ein großes Trinkgeld verfehlt nicht seine Wirkung.
Baron Gondremarck ist ganz wild darauf, in Paris etwas Pikantes zu erleben. Seine Frau hingegen zieht es eher in die Oper, wo zurzeit eine berühmte Sängerin gastieren soll. Außerdem beabsichtigt sie, zwei Bekannte zu besuchen: Madame Quimper-Karadec und deren Nichte, Madame Folle-Verdure.
Noch einen weiteren Besucher, der aber erst im fünften Akt wieder einen Auftritt haben soll, hat es nach Paris verschlagen: es ist der steinreiche Brasilianer Pompa di Matadores. Er stellt seinen Reichtum förmlich zur Schau, indem er mit Geld nur so um sich wirft.
2. Akt - Salon im Hause Gardefeus
Der Schuster Jean Frick und die Handschuhmacherin Gabrielle treffen ein, um von Gardefeu bestellte Waren abzuliefern. Kurz darauf kommt auch Gardefeu mit dem schwedischen Ehepaar. Diesem versucht er weiszumachen, bei seinem Anwesen handle es sich um eine Dependance des Grandhotels. Schon bei ihrer Ankunft auf dem Bahnhof hat sein Herz für die schöne Baronin zu schlagen begonnen, und nun träumt er davon, dass sich bald die Gelegenheit ergebe, mit ihr ein Techtelmechtel anfangen zu können.
Schuster Frick als Major
Als Gondremark Gardefeu nach der Gästetafel fragt und diesem bewusst wird, dass er ja keine hochgestellten Gäste hat, kommt ihm die rettende Idee, den Schuster und die Handschuhmacherin zu überreden, noch ein paar ihrer Freunde zu holen und vornehme Herrschaften zu spielen. Unterdessen plant Bobinet, am morgigen Abend in der Wohnung seiner derzeit abwesenden Tante, Madame Quimper-Karadec, ein ähnliches Ereignis stattfinden zu lassen.
Endlich kommt auch die vom schwedischen Baron so sehnlichst erwartete Metella hinzu. (Sie war ihm von einem Freund, der früher einmal in Paris geweilt hatte, schriftlich empfohlen worden.) Eifersüchtig muss Metella feststellen, dass Gardefeu ein Auge auf die Schwedin geworfen hat. Als deren Gatte nun bei ihr anbandeln will, vertröstet sie ihn auf den morgigen Tag.
Gardefeu lädt zum Souper und kündigt die Gäste an: einen Major, hinter dessen Maske sich der Schuster Frick verbirgt, die verkleidete Handschuhmacherin Gabrielle als Witwe eines erst kürzlich verstorbenen Obersts, sowie etliche weitere „hochgestellte Herrschaften". Schon bald herrscht eine ausgelassene Stimmung. Die trauernde Witwe vermag sich nicht mehr zu halten. Sie steigt auf den Tisch und stimmt ein fröhliches Tirolerlied an, das die verblüfften Schweden so sehr in ihren Bann zieht, dass sie glauben, es handle sich um ein typisch französisches Chanson.
3. Akt - Salon im Haus der Madame Quimper-Karadec
Bobinet hat irgendwo eine abgetragene Admiralsuniform aufgetrieben, in die er geschlüpft ist, und Stubenmädchen Pauline mimt dessen Frau, die „Admiralin". Die Vorbereitungen für den Empfang des schwedischen Barons laufen auf Hochtouren. Wie am Vortag haben sich wieder viele einfache Handwerker und Bedienstete als vornehme Herrschaften verkleidet. Als Gondremark eintrifft, fühlt er sich erneut im Kreis von lauter hochgestellten Persönlichkeiten. Es dauert auch nicht lange, da fließt der Sekt in Strömen, und das Fest artet zu einer wahren Orgie aus. Der Schwede schwelgt im Glück und genießt das typische „Pariser Flair".
4. Akt - Wieder im Salon bei Gardefeu
Christine von Gondremark kommt von ihrem Opernbesuch zurück. Gardefeu hat sie schon sehnlichst erwartet. Doch kaum hat sie den Salon betreten, schlägt die Glocke erneut an. Madame Quimper-Karadec und ihre Nichte haben erfahren, dass ihre Bekannte, die schwedische Baronin, in diesem Haus Unterkunft gefunden hat. Deshalb begehren die beiden Damen, eingelassen zu werden. Sie berichten der Baronin, ihre Reise habe ein vorschnelles Ende gefunden. Beim Anblick dessen, was in ihrer Wohnung geschehen sei, habe sie fast der Schlag getroffen. Deshalb hätten sie auch gleich die Polizei verständigt.
Christine von Gondremark schildert, während ihres Opernbesuches habe sie von Metella einen Brief bekommen, über dessen Inhalt sie schockiert sei; denn darin heiße es, dass sie und ihr Ehemann sowohl mit dem Fremdenführer als auch dem Hotelableger an der Nase herumgeführt worden seien. Aber nun beabsichtige sie, es Gardefeu gleichzutun. - Rasch tauschen Christine und Madame Quimper-Karadec ihre Kleider.
Gardefeu hält den Augenblick für günstig, um sich endlich der Baronin nähern zu können. Beim Versuch, sie zu küssen, lüftet sie rasch ihren Schleier, und Gardefeu fällt beim Anblick der alten Frau der Schreck in die Glieder. Diese verschwindet sogleich im Schlafgemach der Baronin.
Schließlich kehrt auch Baron Gondremark von seinem nächtlichen Streifzug in die „Dependance" zurück. Als er seine vermeintliche schlafende Gattin küssen will, erwacht sie. Beide starren sich entsetzt an.
5. Akt - Festsaal im „Café Anglais"
Der schon vom ersten Akt her bekannte Brasilianer Pompa di Matadores hat zu einem rauschenden Fest geladen, und alle uns bisher schon bekannten Personen sind gekommen. Baron Gondremark sieht sich plötzlich drei maskierten Damen gegenüber, die ihren Spott mit ihm treiben. Als er nur noch mit einer von ihnen alleine ist, nimmt diese ihre Maske ab und er erkennt in ihr die alte Dame, die er in der vergangenen Nacht fast geküsst hätte.
Gondremark weiß inzwischen über Gardefeus Streiche Bescheid. In seiner Wut ist er nicht zu bremsen. Fast kommt es noch so weit, dass er sich mit Gardefeu zu duellieren gedenkt. Zum Glück hat Bobinet die Gabe, die Streithähne zu beruhigen.
Am Ende versöhnen sich alle und genießen das ausgelassene Pariser Leben.

1. Tag: Kärnten - Bad Ischl - 1. Operette
Im modernen Reisebus fahren wir vorbei an Hallein nach Bad Ischl. Im 4-Sterne Hotel Goldenes Schiff - direkt in Bad Ischl - beziehen wir unsere Zimmer. Von hier ist es nur ein kurzer Spaziergang zur Operetteninszenierung im Kursaal, die um 15:30 Uhr beginnt. Nach der Vorstellung genießen wir unser Abendessen im Hotel und haben noch Zeit, das Flair der hübschen Stadt zu genießen.

2. Tag: Bad Ischl - Kaiservilla - 2. Operette
Am Vormittag steht der Besuch der historischen Kaiservilla am Programm. Anschließend ist Zeit für einen Bummel durch die Kaiserstadt bevor um 15:30 die 2. Operette besucht wird.

3. Tag: Bad Ischl - Strobl am Wolfgangsee - Schifffahrt - Kärnten
Gestärkt vom reichlichen Frühstück machen wir uns zunächst auf den Weg nach Strobl. Um 10.45 Uhr fahren wir mit dem Schiff von Strobl über den Wolfgangsee bis nach St. Gilgen, wo wir die Zeit zum individuellen Mittagessen nützen. Den Mondsee entlang führt uns die Fahrt über Salzburg zurück nach Kärnten.

Bild: Lehar Festival

Hotel Goldenes Schiff

Details
  • Doppelzimmer Dusche/WC
    420 €
  • Einzelzimmer Dusche/WC
    472 €

Hotel Goldenes Schiff

Hotel Goldenes Schiff

Foto: http://www.goldenes-schiff.at/hotel-bad-ischl-salzkammergut-bildergalerie.html

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