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Schlösser im lieblichen Loiretal - 6 Tage

Schlösser im lieblichen Loiretal
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Termin:
25.08.2020 - 30.08.2020
Preis:
ab 1085 € pro Person

* Fahrt im modernen Luxusreisebus
* Buspartner Reisebegleitung ab/bis Kärnten
* 5x Übernachtung/Halbpension mit Frühstücksbuffet in 4* Hotels
* 1x 3-Gang Abendessen mit 1/4 Wein im Felsenkeller an der Loire im Rahmen der Halbpension
* Eintritt und Führung Schloss Versailles
* Reiseleitung bei den Ausflügen am 3. und 4. Tag
* Besichtigung Schloss Sully sur Loire
* 1x Wein- und Sektprobe in Saumur

Wegen der Schönheit des Tales ließ sich der französische Adel seit dem Beginn der Renaissance im 16. Jahrhundert bevorzugt an der Loire nieder und errichtete prächtige Schlösser. In dieser Zeit trug sich hier ein Großteil der französischen Politik zu, so dass Paris zeitweise fast provinziellen Charakter annahm.
Zu den Schlössern der Loire zählen über 400 Schlossanlagen, die entlang der Loire und ihrer Nebenflüsse in den französischen Regionen Pays de la Loire, Centre und Burgund stehen. Das Tal der Loire ab Orléans bis zur Mündung des Flusses in den Atlantik stellt zusammen mit den Nebentälern von Indre und Cher eines der beliebtesten Reiseziele in Frankreich dar. Hier entstand vom Mittelalter an eine einmalige Ansammlung von Burgen und Schlössern aus allen Epochen der europäischen Kunstgeschichte.
Während des Hundertjährigen Krieges, der von 1337 bis 1453 dauerte, bildete die Loire zeitweise die Grenze zwischen den von England besetzten Gebieten im Norden und dem französischen Kernland. Während dieser Zeit wurde hier ein massiver Ausbau der Burgen und Festungen betrieben, die als Bollwerke gegen die Engländer dem Schutz der Anwohner dienen sollten. Nach dem Ende des Krieges verloren die zumeist gotischen Burganlagen ihre strategische Bedeutung, so dass einige verfielen und aufgegeben wurden. Auf den Fundamenten anderer wurden hier allerdings seit dem Beginn der Renaissance im 16. Jahrhundert die heutigen Schlösser errichtet. Wegen der Schönheit des Tales ließ sich der Adel bevorzugt an der Loire nieder, die Feudalherren hielten hier Hof und herrschten von hier über ihre Lehen. Im 15. und 16. Jahrhundert, dem Zeitalter der Loire-Könige, trug sich hier ein Großteil der französischen Politik zu, so dass Paris zeitweise fast provinziellen Charakter annahm.
Das Loiretal behielt seine kulturelle und politische Bedeutung bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Mit der 1528 erfolgten Rückkehr des Hofes nach Paris begann dann der politische und kulturelle Bedeutungsverlust des Loiretals, obwohl unter dem Einfluss der aus Italien stammenden Königin Katharina von Medici hier noch einmal französische Kultur und Lebenskunst gepflegt wurden. Während der Krise der Hugenottenkriege zog sich der Hof zwar an die Loire zurück, ohne dass aber eine neue Blütezeit einsetzte. Mit dem Thronantritt Heinrichs IV. verlagerte sich der Mittelpunkt des politischen und kulturellen Lebens in Frankreich endgültig zurück in den Pariser Raum. Insbesondere nach dem Bau des Schlosses Versailles zeigte sich mehr und mehr, dass die Loire-Schlösser nun in der Provinz lagen und eine große Hofhaltung des Adels hier zu aufwändig wurde. Doch wurden viele der Schlossanlagen nicht gänzlich verlassen, sondern weiterhin bewohnt und manchmal auch erweitert; so dass man heute alle Baustile von der Renaissance über das Barock und den Klassizismus bis zum Historismus antreffen kann. Viele Schlösser wurden auch als Jagdschlösser oder Sommerresidenzen weiter genutzt.

Chambord ist das wohl berühmteste Schloss der Loire. Es besitzt 440 Zimmer und fast 400 Kamine. Die Fassade ist 156 Meter breit und das reich verzierte Dach ist geschmückt mit einer Vielzahl von Erkern, Türmchen und Schornsteinen. 18000 Handwerker sollen für König Franz I. an diesem Schloss gearbeitet haben. Der Bau wurde im Jahre 1519 begonnen. Das Schloss gilt als Vorläufer von Versailles, war jedoch für Franz I. nur Jagdschloss für den Hofstaat, Dekor für Empfänge und für die Prachtentfaltung eines Königs, der seine politischen und wirtschaftlichen Misserfolge mit baulichen Glanzleistungen wettmachen wollte. Vergeblich hatte der Valois Franz I. die Kurfürsten bei der römisch-deutschen Kaiserwahl 1519 mit Unsummen zu kaufen versucht, um auf den deutschen Kaiserthron zu gelangen. Nun baute er mit "triumphalem Ungestüm" und der Hilfe italienischer Künstler ein Schloss, das nach dem Urteil seines habsburgischen Rivalen, Karl V., „Inbegriff dessen war, was menschliche Kunst vermag". Der Bau der Schlossanlage brachte den zeitweiligen Ruin der Hoffinanzen mit sich. Eine Besonderheit ist die möglicherweise von Leonardo da Vinci entworfene doppelläufige Wendeltreppe, die man auf zwei sich nirgends kreuzenden Wegen besteigen kann. Zum Schloss gehört eine Parkanlage mit einer 32 Kilometer langen Mauer, der längsten Frankreichs, die den Schlosspark umschließt. Sechs Tore und sechs Alleen bieten Zugang zum Schloss, in dem das Wappentier Franz I., ein Feuer speiender Salamander, mehr als 800 Mal zu finden ist; es wurde daher auch als „Salamanderschloss" bezeichnet. 1947 übernahm der französische Staat die im Laufe der Jahrhunderte verfallene Anlage. Er leitete eine Restaurierung ein, die 30 Jahre dauern sollte.
Blois - Außer an Chambord baute Franz I. auch am Schloss Blois, das ab dem 13. Jahrhundert in mehreren Planungs- und Arbeitsschritten errichtet wurde. Am Bau macht sich der architektonische Einfluss Italiens bemerkbar. Unter Schieferdächern und verzierten Schornsteinen findet man eine lange Galerie und zahlreiche Loggien, die mehr zum milden Klima Italiens passen als zum strengen französischen Winter des 16. Jahrhunderts.
Blois hat eine besonders blutige Geschichte: Hier ließ Heinrich III. am 23. Dezember 1588 seinen Rivalen, den Herzog von Guise, „den Vernarbten", ermorden. Katharina von Medici starb einige Tage später. Ludwig XII. wurde in Blois geboren. Als er König wurde, war Blois für ein paar Jahre die alleinige Residenz und damit politisches Zentrum Frankreichs. Dank aufwendiger Restaurierungen kann man heute nicht nur die prachtvolle Holzvertäfelung, sondern auch ein ausgetüfteltes System von Geheimfächern bestaunen.
Amboise - Das Schloss von Amboise gilt als „die Wiege der Renaissance in Frankreich". Nach seiner Rückkehr aus den italienischen Feldzügen beschloss der junge Karl VIII., das Schloss im Stil der Renaissance zu verzieren und zu erweitern. Am 7. April 1498 kam er bei einem Unfall ums Leben: Er stieß sich den Kopf an einem niedrigen Türrahmen an und verstarb kurz darauf. Leonardo da Vinci verbrachte im Herrenhaus Clos-Lucé unterhalb des Schlosses die letzten drei Jahre seines Lebens, vom Frühling 1516 bis zum 2. Mai 1519. Heute ist das Haus ein Museum, in dem man Fresken des Malers sowie Modelle nach seinen Entwürfen finden kann.
In der Nähe von Amboise steht eine 40 Meter hohe Pagode als letzter Überrest des Schlosses Chanteloup, das dem Herzogs von Choiseul gehörte, der Minister Ludwigs des XV. war.
Das Schloss von Sully, welches am Ende des XIV. Jahrhunderts errichtet wurde, ist heute die östliche Eingangstür zum Loiretal, das ins Welterbe der UNESCO eingetragen ist. Als wahrhaftige mittelalterliche Festung, die im Jahre 1928 als geschichtliches Kulturdenkmal eingetragen worden ist, weist das Schloss nach wie vor sein einzigartiges Aussehen auf, dank seiner breiten immer noch mit Wasser gefüllten Wassergräben, seines massigen Bergfrieds und seiner hohen Türme mit ihrem konischen Dach.

1. Tag: Kärnten - Raum Metz
Im Ebner Luxusliner führt uns die Reise in Richtung Nordwesten. Vorbei an Salzburg, Augsburg und Stuttgart fahren wir bis in den Raum Metz wo wir das Hotel für unsere Zwischenübernachtung beziehen.

2. Tag: Raum Metz - Schloss Versailles - Loiretal
Am heutigen Tag besichtigen wir das erste Schloss auf unserer Tour - auch wenn es keines der Loireschlösser lassen wir uns den Besuch des weltbekannten Schloss Versailles nicht entgehen. In der herrlichen Landschaft des Loiretales beziehen wir unser Hotel für die nächsten drei Nächte.

3. Tag: Chambord - Blois - Ambois
Die anmutige Landschaft des Loiretals und das milde Klima veranlasste viele französische Könige hier Ihre Burgen und Schlösser zu bauen. Schloss Chambord - das größte der Loireschlösser - liegt in einem 5500 Hektar großen Waldgebiet. Den markantesten, achteckigen Schlossturm finden Sie in Blois. Vom berühmten Schloss überragt, bietet die Stadt mit den malerischen und gut erhalten schmalen Gassen heute noch das Flair einer mittelalterlichen Stadtlandschaft. Der Rückweg zum Hotel führt uns über Ambois wo wir das Herrenhaus Clos-Luce - einstmals Wohnsitz von Leonardo da Vinci - besichtigen werden.

4. Tag: Fontevraud - Saumur - Rochemenier
Wir beginnen den Tag mit der Besichtigung der Abtei Fontevraud - einer der größten erhalten Klosterkomplexe Frankreichs. Weiter geht es nach Saumur. Die Stadt ist besonders durch die Reitschule Cadre Noir, den Schaumwein und die Champignonzucht bekannt. Auf einem Sockel trohnt das Schloss der Stadt über dem Loiretal. Weiter westlich liegt das bizarre unterirdische Dorf Rochemenier. Insgesamt 20 Räume wurde im ausgehölten Fels angelegt. Das Abendessen nehmen wir heute in einem Felsenkeller in Montlouis in der Nähe von Tours ein.

5. Tag: Sully sur Loire - Raum Basel
Als Abschluss unserer Schlössertour statten wir dem Schloss von Sully, welches am Ende des XIV. Jahrhunderts errichtet wurde, einen Besuch ab. Das im Unesco Welterbe geschützte Gebäude ist heute die östliche Eingangstür zum Loiretal. Die erste Etappe der Heimreise führt uns über Auxerre, Beaune, Besancon, Mühlhausen in die Umgebung von Basel.

6. Tag: Raum Basel - Kärnten
Nach erlebnisreichen Tagen geht leider auch diese tolle Reise dem Ende zu. Vorbei an Zürich, Bregenz und Innsbruck erreichen wir Kärnten am Abend.


Bild: Shutterstock

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  • Doppelzimmer Dusche/WC
    1085 €
  • Einzelzimmer Dusche/WC
    1210 €
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