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Schmalspurig nach Mariazell - 2 Tage

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Termin:
30.06.2018 - 01.07.2018
Preis:
ab 210 € pro Person

* Fahrt im modernen Luxusreisebus
* Buspartner Reisebegleitung ab/bis Kärnten
* 1x Halbpension mit Frühstücksbuffet im 3* Hotel "Drei Hasen" in Mariazell
* Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, TV
* Fahrt mit der Mariazellerbahn von St. Pölten nach Mariazell

Die Mariazellerbahn trifft auf ihrem Weg von St. Pölten nach Mariazell auf vier Flußtäler:
das Traisental bei St. Pölten, das Pielachtal samt den Nebenfluß Nattersbach zwischen Obergrafendorf und dem Gösing-Tunnel, das Erlauftal zwischen Gösing und St. Sebastian sowie das Salzatal auf der ehemaligen Strecke von Mariazell nach Gußwerk, und überwindet dabei drei Wasserscheiden, wobei der höchste Punkt der Strecke im Gösingtunnel bei 891,6 m liegt. Mit 104 km bietet diese Zugstrecke immer noch das umfangreichste, zusammenhängende Schmalspurnetz in Österreich. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise durch wunderschöne Täler die langsam an uns vorbeiziehen.
Mariazell ist seit fast 850 Jahren einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Mitteleuropas und Anziehungspunkt für jährlich tausende Pilger aus allen Richtungen Europas.
Die Legend um Mariazell: Im fernen Kloster St. Lambrecht, zu dem der Besitz der Mariazeller Gegend gehörte, fasste Abt Otker den Entschluss, den heiligmäßigen Mönch Magnus in jene Gegend zu schicken, um die Seelsorge des daselbst ansässigen Hirtenvolkes zu übernehmen. Der Mönch hatte in seiner Klosterzelle eine überaus geliebte Marienstatue, die er selbst geschnitzt hatte. Mit Bewilligung des Abtes durfte er diese mit auf die Reise nehmen. Als er, schon müde von der beschwerlichen Wanderung, am Abend des 21. Dezember 1157 nahe dem Ziele war, das er sich zu Niederlassung ausersehen hatte, versperrte ihm plötzlich ein aufragender Felsblock den Weg.
Da die Nacht schon hereingebrochen war, wurde der Mönch zaghaft und wandte sich flehentlich an die Muttergottes um Hilfe. Sogleich spaltete sich der Felsen und gestattete dem Mönch den Durchgang. Er sah eine freie Anhöhe, die er erstieg.
Nachdem er dieses Ziel erreicht hatte, stellte er die Statue auf einen Baumstrunk, der noch heute im Gnadenaltar erhalten ist, begann eine Holzkapelle zu zimmern und eine Zelle für sich. Von hier aus übte er die Seelsorge aus, und alsbald wurde die Kapelle der geistige Mittelpunkt für die ganze Gegend.

Die einstige Holzkapelle - heutige Basilika - ist äußerlich wie im Inneren eine vollendete Vereinigung von Gotik und Barock: zwei Barocktürme flankieren den mächtigen gotischen Mittelturm mit seinem üppigen Steindekor, die Kuppel überwölbt den Ostteil, die hochgestreckten Fenster und die terrakottafarbigen Pilaster vor der weißen Wand markieren den besonderen Charakter. An die hohe Halle wurden Seitenkapellen angefügt, darüber laufen die Emporen, die in die alte und die neue Schatzkammer münden.
Die ersten Pläne für diese Mariazellerbahn entstanden kurz nach der Fertigstellung der Westbahnstrecke im Jahre 1853, aber erst 1895 wurde die Errichtung der "Pielachtalbahn" beschlossen. Zwischen 1907 und 1911 wurde die Mariazellerbahn als erste österreichische Bahnlinie vollständig elektrifiziert, die dafür in Linz hergestellten Lokomotiven der Baureihe E, nunmehr Reihe 1099 sind heute noch im planmäßigen Betrieb. Die Schmalspurbahn (760 mm) verläuft quer durch das Alpenvorland. Von der Station Schwarzenbach aus führt die Route entlang des Nattersbaches bis Laubenbachmühle. Hier beginnt die Bergstrecke, die über eine Wasserscheide ins obere Erlauftal führt. Dieser Abschnitt weist mehrere spektakuläre Höhepunkte auf, wie der Anstieg zwischen Laubenbachmühle und Puchenstuben, den Blick auf den Ötscher und nicht zuletzt den grandiosen Ausblick bei den Zinken. Nach diesem Streckenabschnitt mit Hochgebirgscharakter führt die Fahrt in die Steiermark zum Wallfahrtsort.


1. Tag: Kärnten - Mariazeller Bahn - Mariazell
Den ersten Teil der Strecke bis zu unserem Ausgangsbahnhof legen wir natürlich mit dem Bus zurück. Vorbei an Friesach, Trieben, Liezen und Sattledt erreichen wir St. Pölten. Wir nützen die Gelegenheit für einen individuellen Mittagssnack in der niederösterreichischen Landeshauptstadt und wechseln dann das Verkehrsmittel. Von hier aus geht's mit der historischen Mariazeller Bahn - durch das Pielachtal - weiter in den steirischen Wallfahrtsort. Im *** Hotel Drei Hasen beziehen wir unsere komfortablen Zimmer. Die Besichtigung der Altstadt sowie der berühmten Basilika ist vom Hotel aus zu Fuß jederzeit möglich.

2. Tag: Mariazell - Gesäuse - Kärnten
Am Vormittag bleiben wir in Mariazell und es besteht natürlich die Möglichkeit die Messe zu besuchen. Anschließend verlassen wir die heilige Stätte und wir fahren durch den Nationalpark Gesäuse - Der Nationalpark Gesäuse - der mit einer Fläche von 11.054 ha der drittgrößte der österreichischen Nationalparks - ist sowie über Neumarkt zu unseren Einstiegsstellen zurück. Nach zwei erlebnisreichen Tagen in unserem schönen Land erreichen wir unsere Heimat gegen Abend.

Foto: Weinfranz/NÖVOG

Hotel Drei Hasen

Details
  • Doppelzimmer Dusche/WC
    210 €
  • Einzelzimmer Dusche/WC
    227 €

Hotel Drei Hasen

Hotel Drei Hasen

Foto: http://www.dreihasen.at/einkehr