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Teatro alla Scala in Mailand - 3 Tage

Teatro alla Scala in Mailand
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Termin:
28.05.2019 - 30.05.2019
Preis:
ab 599 € pro Person

* Fahrt im modernen Luxusreisebus
* 2x Übernachtung/Frühstück in einem 4* Hotel in Mailand
* Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, Sat-TV, Klimaanlage, Safe
* Stadtführung in Mailand am 1. Tag
* Eintritt inkl. Führung und Audioguide für den Mailänder Dom
* Eintritt der Kategorie Galleria oder Palchi für die Mailänder Scala
* Stadtführung in Bergamo am 3. Tag
* Fahrt mit der Zahnradbahn nach Bergamo und retour

Das Teatro alla Scala in Mailand, auch kurz Scala, ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Opernhäuser der Welt. Es liegt an der Piazza della Scala, nach der das Opernhaus benannt wurde. Der Platz hat den Namen von der Kirche Santa Maria della Scala erhalten, die hier 1381 errichtet worden war und die nach der Stifterin Regina della Scala, der Frau von Bernabò Visconti, benannt wurde. Die Scala bietet Platz für rund 2.300 Zuschauer. Die Scala ist der Nachfolgebau des 1776 abgebrannten Teatro Regio Ducale. Maria Theresia ließ in der Hauptstadt der damals österreichischen Lombardei für den Neubau die Kirche Santa Maria alla Scala abreißen und durch den klassizistischen Architekten Giuseppe Piermarini das eher schlicht wirkende neue Opernhaus in nur 23 Monaten errichten. Den Eingang bildet eine Vorhalle mit Portikus. Über der Fensterreihe befindet sich ein Giebelfeld mit dem Sonnenwagen des Apoll. Das neue Haus wurde am 3. August 1778 eröffnet, zur Premiere wurde Antonio Salieris Oper L'Europa riconosciuta aufgeführt.
Nach der schweren Beschädigung im Zweiten Weltkrieg (1943) war das legendäre Opernhaus in Rekordzeit wieder aufgebaut worden. Am 11. Mai 1946 wurde das Haus mit einem Konzert unter Arturo Toscanini wiedereröffnet. Dem überhasteten Wiederaufbau waren verschiedene Fehler geschuldet, so wurde beispielsweise unter dem Orchestergraben Bauschutt abgelagert, was die Akustik beeinträchtigte. Eine Grundsanierung wurde dringend erforderlich. Eine heftige Diskussion über die Art der Sanierung entbrannte. Trotz erheblichen Protests, einer Sammlung von 18.000 Unterschriften durch die Primaballerina Carla Fracci zugunsten einer Erhaltung und behutsamen Modernisierung der voll funktionsfähigen Bühnentechnik und trotz Prozessen vor Gericht wurde die Scala zum großen Teil abgerissen. Nur noch das Foyer, der Zuschauerraum und die von Stahlträgern gestützten Außenmauern blieben stehen. Der gesamte hintere Teil, beginnend mit der Bühne aus Holz, wurde entfernt. Von 2002 bis Anfang Dezember 2004 war die Mailänder Scala geschlossen, um Akustik und Bühnentechnik auf den neuesten Stand zu bringen und dabei doch den Stil der ursprünglichen Inneneinrichtung weitgehend zu erhalten. Mit der Renovierung wurde der Schweizer Architekt Mario Botta beauftragt. Unter seiner Verantwortung entstand ein Theater mit modernster Bühnentechnik, aber Foyer und Zuschauerraum erhielten ihre originale Ausstattung von 1778. Seither kann auf drei Bühnen gleichzeitig geprobt werden. Der neue Bühnenturm erreicht eine Höhe von 38 Metern. Wieder eröffnet wurde das Opernhaus am 7. Dezember 2004 mit derselben Oper wie zur Ersteröffnung: L'Europa riconosciuta. Regie führte Luca Ronconi, die Ausstattung entwarf Pier Luigi Pizzi, Dirigent war Riccardo Muti, die Hauptrolle sang die deutsche Sopranistin Diana Damrau. Unter den 2000 geladenen Gästen waren Sophia Loren und Giorgio Armani sowie Angehörige mehrerer europäischer Königshäuser. Ein Konflikt entzündete sich an der Person des Nachfolgers von Intendant Carlo Fontana. Musikdirektor Muti favorisierte Maurizio Meli, gegen den sich jedoch die Belegschaft in Protestversammlungen aussprach. Die Wogen schlugen so hoch, dass Muti schließlich das Vertrauen in seine Person nicht mehr gegeben sah und zurücktrat. Schließlich kristallisierten sich Stéphane Lissner, Intendant des Festivals in Aix-en-Provence sowie Musikintendant der Wiener Festwochen, und Alexander Pereira, Direktor des Opernhauses Zürich als wichtigste Nachfolgekandidaten heraus. Lissner wurde schließlich 2005 bestellt und gab dafür seine Position in Aix auf. Er will die Scala wieder als ernstzunehmendes, wichtiges europäisches Opernhaus in der öffentlichen Aufmerksamkeit etablieren und plant, die zuletzt schmal gewordene Riege an Gastdirigenten zu erweitern, wichtige Regisseure zu verpflichten und die Zahl der Vorstellungen zu erhöhen.

1. Tag: Kärnten - Mailand - Stadtführung
Im modernen Reisebus führt uns die Fahrt vorbei an Udine, Padua, Verona und Bergamo in die Metropole Mailand. Nach dem Bezug unserer Zimmer treffen wir den Reiseleiter der uns die Highlights der Stadt in drei Stunden näher bringen wird.
Wir wohnen zwei Nächte im 4 Sterne Hotel in sehr zentraler Lage - in der Nähe der Porto Venezia und somit nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum und dem Hauptbahnhof entfernt.
Den Abend kann sich jeder nach seinen Wünschen frei gestalten. Genießen Sie das große, kulinarische Angebot dieser Stadt.

2. Tag: Mailand individuell - Domführung - Opernvorstellung
Für den Vormittag haben wir die Innenbesichtigung des weltbekannten Mailander Doms organisiert.
Am Nachmittag sind keine Führungen eingeplant damit auch die Möglichkeit zum Shopping in den tollen Passagen besteht. Der Besuch der berühmten Galleria Vittorio Emanuele II darf dabei auf keinen Fall fehlen.
Am Abend beginnt um 20:00 Uhr die eindrucksvolle Operninszenierung in der Scala.

3. Tag: Mailand - Bergamo - Kärnten
Nach dem Frühstück vom reichhaltigen Buffet machen wir uns auf den Weg nach Bergamo. Mit der Zahnradbahn geht's in die Altstadt von Bergamo mit seinen malerischen Winkeln, Plätzen und mittelalterlichen Gebäuden viel Flair. Ausgangspunkt für die geführte Besichtigung ist die Piazza Vecchia im Herzen der Altstadt. Dort sehen wir das ehemalige Rathaus, den heutigen Palazzo della Ragione aus dem 15. Jh., den 54 m hohen Stadtturm, den Dom, die Kirche S. Maria Maggiore und die Colleonikapelle. Im Anschluss an die interessante Führung machen wir uns auf den Heimweg. Via Padua und Palmanova erreichen wir unsere Heimat am Abend.

Bild: Shutterstock

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  • Doppelzimmer Dusche/WC
    599 €
  • Einzelzimmer Dusche/WC
    679 €
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