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Verdis "Aida" in der Mailänder Scala - 3 Tage

Verdis "Aida" in der Mailänder Scala
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Termin:
31.05.2018 - 02.06.2018
Preis:
ab 599 € pro Person

* Fahrt im modernen Luxusreisebus
* 2x Übernachtung/Frühstück in einem 4* Hotel in Mailand
* Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, Sat-TV
* Stadtführung in Mailand am 2. Tag
* Eintrittsgebühr inkl. Führung und Audioguide für den Mailänder Dom
* Eintrittskarte für die Mailänder Scala (Kategorie Galleria oder Palchi)
* Stadtführung in Bergamo am 3. Tag
* Zahnradbahnfahrt nach Bergamo und retour

Aida ist eine Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi nach einem Libretto von Antonio Ghislanzoni, verfasst nach einem Szenarium des Ägyptologen Auguste Mariette. Die Uraufführung fand am 24. Dezember 1871 im Khedivial-Opernhaus in Kairo statt.
Schauplatz der Oper ist Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Die Titelfigur Aida ist eine äthiopische Königstochter, die nach Ägypten als Geisel verschleppt wurde. Der ägyptische Heerführer Radames muss sich entscheiden zwischen seiner Liebe zu Aida und seiner Loyalität dem Pharao gegenüber beziehungsweise der Hochzeit mit Amneris, der Tochter des Pharao.
Erster Akt - Erstes Bild: Saal im Palast des Königs in Memphis
Aida ist die Tochter des äthiopischen Königs. Sie lebt als Sklavin am ägyptischen Hof und ist von tiefer Liebe zu Radames erfüllt. Als die Äthiopier nach Ägypten eindringen, um Aida zu befreien, soll Radames das ägyptische Heer gegen die Äthiopier führen. Er ist zuversichtlich, nach dem Feldzug Aida zu heiraten. Amneris, die selbstbewusste Tochter des Pharaos, liebt den Feldherrn ebenfalls.
Zweites Bild: Im Tempel des Vulcano in Memphis
Radames rückt nach einer feierlichen Zeremonie mit den Truppen aus. Aida ist hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu ihrem Land und zu Radames.
Zweiter Akt - Erstes Bild: Ein Saal in den Gemächern von Amneris
Das ägyptische Heer hat gesiegt. Amneris entlockt Aida ihr Liebesgeheimnis, indem sie ihr erzählt, Radames sei in der Schlacht gefallen. Amneris erkennt in Aida ihre Rivalin. Sie befiehlt ihr, sie als Sklavin zum anstehenden Siegesfest zu begleiten.
Zweites Bild: Eines der Stadttore von Theben
Der König von Ägypten empfängt vor den Toren Thebens feierlich Radames und seine Truppen. Er befiehlt, die im Krieg gefangenen Äthiopier vorzuführen. Einer der Gefangenen ist Amonasro, der äthiopische König und Aidas Vater. Er gibt sich in Theben als Unterführer aus und schildert den angeblichen Tod des äthiopischen Königs. Amonasro wie auch Radames bitten um die Freilassung der Gefangenen. Der Oberpriester Ramfis und der König können sich diesen Bitten nicht mehr entziehen und lassen die Gefangenen frei. Lediglich Amonasro als Sprecher der Gefangenen und Aida sollen als Geiseln zurückbehalten werden. Als Lohn für seinen erfolgreichen Feldzug soll Radames auf Wunsch des Königs dessen Tochter Amneris heiraten und nach dessen Tod selbst König von Ägypten werden.
Dritter Akt - Der Fluss Nil
Es ist Nacht am Nilufer. Im Hintergrund erhebt sich der Isistempel. Ramfis führt Amneris zum Tempel, in welchem sie in der Nacht vor ihrer Hochzeit zur Göttin Isis beten will. Heimlich wartet hier Aida auf Radames. Doch vorher erscheint ihr Vater. Er will seine Tochter dazu bewegen, Radames das Geheimnis zu entlocken, welchen Weg die ägyptischen Truppen einschlagen würden, um in Äthiopien einzufallen. Doch obwohl ihr der Vater mit ergreifenden Worten die ferne Heimat in Erinnerung ruft, widersetzt sich ihm die Tochter. Inzwischen kommt Radames, und Amonasro muss sich verbergen. Aida bittet den Geliebten, mit ihr aus Ägypten zu fliehen. Vielleicht kenne er einen geheimen Pfad, der von den ägyptischen Truppen nicht bewacht werde. Da nennt ihr Radames, der nicht ahnt, dass er belauscht wird, nach einigem Zögern die Napataschlucht. Triumphierend tritt nun Amonasro aus seinem Versteck hervor und gibt sich als König der Äthiopier zu erkennen. Radames erkennt, dass er ungewollt sein Vaterland verraten und sich dadurch entehrt hat. Als sie zu dritt fliehen wollen, tritt Amneris aus dem Tempel hervor und ruft „Verräter!" („Traditor"). Amonasro stürzt sich auf sie, um sie zu erdolchen, aber Radames tritt dazwischen und verhindert die Bluttat. Er lehnt es aber ab, mit Aida und ihrem Vater zu fliehen. Dann reicht er dem herbeieilenden Ramfis sein Schwert und lässt sich ohne Widerstand gefangen nehmen. Zwischenzeitlich ist es Amonasro gelungen, mit seiner Tochter Aida zu entkommen.
Erstes Bild: Saal im Palast des Königs, von dem ein Gang in den Gerichtssaal, ein anderer in das Gefängnis, in dem Radames gefangen gehalten wird, führt Amneris ist verzweifelt, zwischen Wut, Schmerz und Liebe hin- und hergerissen. Sie möchte Radames retten und lässt ihn vorführen.
Sie beschwört ihn vergeblich, sich vor dem Gericht der Priester zu verteidigen, um sein Leben zu retten. Radames aber sieht keinen Sinn mehr in einem Leben ohne Aida, die er von Amneris getötet glaubt. Daraufhin berichtet Amneris, dass Amonasro gefallen sei, Aida jedoch habe fliehen können und sei am Leben. Sie verspricht Radames das Leben, den Thron und ihre Liebe, wenn er auf Aida verzichte. Radames ist aber zum Tode entschlossen und kehrt in sein unterirdisches Gefängnis zurück. Unsichtbar hört man die Anklage der Priester und vernimmt das dreimalige Schweigen Radames'. Er wird dazu verurteilt, in den Räumen unter dem Altar der Göttin lebendig begraben zu werden.
Zweites Bild: Unterirdischer Tempel des Vulcano Während Radames in einem unterirdischen Gewölbe eingemauert ist, hofft er, dass Aida inzwischen in Äthiopien in Sicherheit sei. Nachdem der letzte Stein seinen Platz gefunden hat, vernimmt Radames einen Seufzer, sieht einen Schatten und erkennt Aida, die sich bei Tagesanbruch in die Krypta geschlichen hat, um mit ihm, zum Schluss in seinen Armen, zu sterben. Gemeinsam nehmen die beiden Geliebten gelassen und verklärt Abschied von diesem „Tal der Tränen", während oben im Tempel die Priesterinnen singen und Amneris trauernd zu Isis betet, Radames' Seele möge in Frieden Ruhe finden.

Das Teatro alla Scala in Mailand, auch kurz Scala, ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Opernhäuser der Welt. Es liegt an der Piazza della Scala, nach der das Opernhaus benannt wurde. Der Platz hat den Namen von der Kirche Santa Maria della Scala erhalten, die hier 1381 errichtet worden war und die nach der Stifterin Regina della Scala, der Frau von Bernabò Visconti, benannt wurde. Die Scala bietet Platz für rund 2.300 Zuschauer. Die Scala ist der Nachfolgebau des 1776 abgebrannten Teatro Regio Ducale. Maria Theresia ließ in der Hauptstadt der damals österreichischen Lombardei für den Neubau die Kirche Santa Maria alla Scala abreißen und durch den klassizistischen Architekten Giuseppe Piermarini das eher schlicht wirkende neue Opernhaus in nur 23 Monaten errichten. Den Eingang bildet eine Vorhalle mit Portikus. Über der Fensterreihe befindet sich ein Giebelfeld mit dem Sonnenwagen des Apoll. Das neue Haus wurde am 3. August 1778 eröffnet, zur Premiere wurde Antonio Salieris Oper L'Europa riconosciuta aufgeführt.
Nach der schweren Beschädigung im Zweiten Weltkrieg (1943) war das legendäre Opernhaus in Rekordzeit wiederaufgebaut worden. Am 11. Mai 1946 wurde das Haus mit einem Konzert unter Arturo Toscanini wiedereröffnet. Dem überhasteten Wiederaufbau waren verschiedene Fehler geschuldet, so wurde beispielsweise unter dem Orchestergraben Bauschutt abgelagert, was die Akustik beeinträchtigte. Eine Grundsanierung wurde dringend erforderlich. Eine heftige Diskussion über die Art der Sanierung entbrannte. Trotz erheblichen Protests, einer Sammlung von 18.000 Unterschriften durch die Primaballerina Carla Fracci zugunsten einer Erhaltung und behutsamen Modernisierung der voll funktionsfähigen Bühnentechnik und trotz Prozessen vor Gericht wurde die Scala zum großen Teil abgerissen. Nur noch das Foyer, der Zuschauerraum und die von Stahlträgern gestützten Außenmauern blieben stehen. Der gesamte hintere Teil, beginnend mit der Bühne aus Holz, wurde entfernt. Von 2002 bis Anfang Dezember 2004 war die Mailänder Scala geschlossen, um Akustik und Bühnentechnik auf den neuesten Stand zu bringen und dabei doch den Stil der ursprünglichen Inneneinrichtung weitgehend zu erhalten. Mit der Renovierung wurde der Schweizer Architekt Mario Botta beauftragt. Unter seiner Verantwortung entstand ein Theater mit modernster Bühnentechnik, aber Foyer und Zuschauerraum erhielten ihre originale Ausstattung von 1778. Seither kann auf drei Bühnen gleichzeitig geprobt werden. Der neue Bühnenturm erreicht eine Höhe von 38 Metern. Wieder eröffnet wurde das Opernhaus am 7. Dezember 2004 mit derselben Oper wie zur Ersteröffnung: L'Europa riconosciuta. Regie führte Luca Ronconi, die Ausstattung entwarf Pier Luigi Pizzi, Dirigent war Riccardo Muti, die Hauptrolle sang die deutsche Sopranistin Diana Damrau. Unter den 2000 geladenen Gästen waren Sophia Loren und Giorgio Armani sowie Angehörige mehrerer europäischer Königshäuser. Ein Konflikt entzündete sich an der Person des Nachfolgers von Intendant Carlo Fontana. Musikdirektor Muti favorisierte Maurizio Meli, gegen den sich jedoch die Belegschaft in Protestversammlungen aussprach. Die Wogen schlugen so hoch, dass Muti schließlich das Vertrauen in seine Person nicht mehr gegeben sah und zurücktrat. Schließlich kristallisierten sich Stéphane Lissner, Intendant des Festivals in Aix-en-Provence sowie Musikintendant der Wiener Festwochen, und Alexander Pereira, Direktor des Opernhauses Zürich als wichtigste Nachfolgekandidaten heraus. Lissner wurde schließlich 2005 bestellt und gab dafür seine Position in Aix auf. Er will die Scala wieder als ernstzunehmendes, wichtiges europäisches Opernhaus in der öffentlichen Aufmerksamkeit etablieren und plant, die zuletzt schmal gewordene Riege an Gastdirigenten zu erweitern, wichtige Regisseure zu verpflichten und die Zahl der Vorstellungen zu erhöhen.

1. Tag: Kärnten - Mailand - Oper
Im modernen Reisebus führt uns die Fahrt vorbei an Udine, Padua, Verona und Bergamo in die Metropole Mailand. Wir wohnen zwei Nächte im 4 Sterne Hotel in zentraler Lage - die nächste Metro Station ist in direkter Nähe - das Zentrum somit jederzeit erreichbar.
Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zum Shopping in den tollen Passagen besteht. Der Besuch der berühmten Galleria Vittorio Emanuele II darf dabei auf keinen Fall fehlen.
Um 20:00 Uhr beginnt die Inszenierung in der Mailänder Scala - bitte beachten Sie unsere Hinweise zu den Tickets.

2. Tag: Mailand Stadtführung und Domführung
Am Vormittag steht eine Stadtführung mit Reiseleitung am Programm - den Nachmittag widmen wir der Innenbesichtigung des weltbekannten Mailänder Doms.

Auf Wunsch können wir die Besichtigung von da Vincis letztem Abendmahl organisieren. Besucher gelangen über den gesonderten Eingang links neben der Kirche ins Refektorium. Nur in kleinen Gruppen von maximal 25 Personen und im 15 Minuten-Abstand kann das Gemälde besichtigt werden. Dabei sind drei Sicherheits- bzw. Staubschutzschleusen zu passieren.

3. Tag: Mailand - Bergamo - Kärnten
Nach dem Frühstück vom reichhaltigen Buffet machen wir uns auf den Weg nach Bergamo. Mit der Zahnradbahn geht's in die Altstadt von Bergamo mit seinen malerischen Winkeln, Plätzen und mittelalterlichen Gebäuden viel Flair. Ausgangspunkt für die geführte Besichtigung ist die Piazza Vecchia im Herzen der Altstadt. Dort sehen wir das ehemalige Rathaus, den heutigen Palazzo della Ragione aus dem 15. Jh., den 54 m hohen Stadtturm, den Dom, die Kirche S. Maria Maggiore und die Colleonikapelle. Im Anschluss an die interessante Führung machen wir uns auf den Heimweg. Via Padua und Palmanova erreichen wir unsere Heimat am Abend.


WICHTIGER HINWEIS: Bei den Tickets handelt es sich um eine Mischkategorie, also entweder um Plätze der Kategorie „Galleria 4 - 6 (das sind Tickets in der ersten und zweiten Gallerie), oder auch in den Logen der Kategorie „Palco 2 - 5". Das sind die hinteren Plätze in den Logen, es sind Hocker ohne Rückenlehne.


Bild: Shutterstock

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  • Doppelzimmer Dusche/WC
    599 €
  • Einzelzimmer Dusche/WC
    689 €